Unsere Partnerschule in den Niederlanden

Hier kann man unsere Partnerschule im Internet besuchen:

Besuch von 22 Kollegen und Kolleginnen unserer Partnerschule aus den Niederlanden am 13. März

Zu einem Studientag waren die 22 Kolleginnen und Kollegen aus Posterholt in Holland für einen Tag an die Grundschule An der Waldstraße gekommen. Am Beispiel ihrer Partnerschule wollten sie das deutsche Schulsystem kennenlernen und die seit einiger Zeit bestehende Freundschaft zwischen den beiden Grundschulen vertiefen. Über die Partnerschaft hinaus ist man zusätzlich im laufenden Comeniusprojekt verbunden.
Nach ihrer Ankunft, der herzlichen Begrüßung und einem kleinen Imbiss führten Kinder der 3a die Gäste durch das Haus, wobei sie Enblicke in den Schulalltag und das laufende Unterrichtsgeschehen erhielten. Am Nachmittag lernten sie die Stadt Gerolstein mit Stadtführer Wolfgang Bonefass kennen. Abgerundet wurde die Visite mit guten Gesprächen und einem regen Austausch.

„Spiel ohne Grenzen“- Gerolsteiner Grundschüler in den Niederlanden

Unter diesem Motto stand ein länderübergreifendes Spiel- und Sportfest, das an der niederländischen Partnerschule der Gerolsteiner Grundschule stattfand.
„Endlich ist es so weit", sagte freudestrahlend eine Viertklässlerin der Grundschule an der Waldstraße, als sie aus einem der zwei Busse stieg, mit denen die Kinder der 4. Klassen frühmorgens nach Holland aufgebrochen waren.
Auf dem Schulhof der Gerolsteiner Partnerschule „De draaiende wieken" im südlimburgischen Städtchen Posterholt wurden die deutschen Gäste schon erwartet. Fähnchen schwingend trafen sich die Kinder, die sich zuvor noch nie gesehen hatten und ganz aufgeregt waren.
Der niederländische Schulleiter Ron van Mierlo, der den Kindern aus der Waldstraße durch einen Besuch in Gerolstein schon bekannt war, begrüßte alle Schüler, Eltern und Lehrer aus dem Nachbarland und wünschte den Teilnehmern des Spiel- und Sportfestes ein gutes Gelingen. Jede deutsche Klasse überreichte den Kindern der Partnerschule einen handsignierten WM-Fußball als Geschenk. Eine deutsche Fahne durfte natürlich auch nicht fehlen.
Die Lehrkräfte aus Posterholt hatten bereits im Vorfeld gemischte Gruppen eingeteilt und einen Organisationsplan erstellt. Alle Kinder bekamen verschiedenfarbige Plaketten als Umhänger, die die jeweiligen Gruppen kennzeichneten. Begleitet wurden die aus 8 bis 10 Kindern bestehenden Teams von Eltern und Lehrkräften der beiden Länder.
Neben einem Spieleparcour bewältigten die Schülergruppen eine „fototocht", eine Art Fotoschnitzeljagd durch Posterholt, in deren Verlauf die Teilnehmer Fragen zu vorgegebenen Fotos auf Niederländisch und Deutsch beantworten mussten. Schnell waren die Kinder, die sich neben den Landessprachen auch teilweise auf Englisch verständigten, als Team zusammen gewachsen.
Während der „fototocht" gab es zwei Verpflegungsstationen, an denen die Gerolsteiner Kinder typisch niederländische Spezialitäten wie „krentenbollen" oder „broodje kroket" kennen lernten.
Vor und nach der Fotoschnitzeljagd durchliefen die Mannschaften einen Spieleparcour, eine „spellencircuit", der u.a. Spiele wie Fußball, Jeu de boules, Hockey, Minigolf vorsah.
Dokumentiert wurden alle Ergebnisse auf einem Skript, um nachher einen Gewinner ermitteln zu können.
Am Ende des Tages fühlten sich alle Teilnehmer des gemeinsamen Sportfestes, dass von den limburger Kollegen ausgezeichnet organisiert war, als Sieger.
Stolz, aber auch ein wenig traurig bestiegen die Kinder aus Gerolstein kurz nach 15:00 Uhr wieder die Busse und machten sich nach einer intensiven Verabschiedung auf die Heimtour.
Ursprünglich war die Fahrt, die neben einem kleinen Eigenanteil der Schüler durch eine Gemeinschaftsleistung von der Kreissparkasse Vulkaneifel, der ADD sowie dem Förderverein der Grundschule Gerolstein ermöglicht wurde, mit Übernachtung geplant, musste aber aus organisatorischen Gründen auf einen Tag beschränkt werden.

Fazit der deutschen Mädchen und Jungen war: "Das möchten wir auf jeden Fall wiederholen!"

Im kommenden Schuljahr freut sich die Schulgemeinschaft An der Waldstraße auf die niederländischen Schülerinnen und Schüler, die dann zu einem Gegenbesuch in der Brunnenstadt erwartet werden.

Grundschule Gerolstein geht neue Wege

Das Kollegium der Grundschule verbringt ihren Studientag in den Niederlanden

Posterholt. Am 05. Juni 09 machte sich das komplette Kollegium der Gerolsteiner Grundschule frühmorgens auf den Weg in die Niederlande. Ziel war die basisschool de draaiende wieken im südlimburgischen Ort Posterholt, die seit knapp zwei Jahren eine Schulpartnerschaft mit der Grundschule an der Waldstraße eingegangen ist. Bereits im vergangenen Jahr besuchten rund ein Dutzend niederländische Kollegen die Gerolsteiner Grundschule und informierte sich dort über den Unterricht an der größten Grundschule im Vulkaneifelkreis.
In Posterholt stellten die Schulleitungen fest, dass beide Schulen von jeweils 372 Schülerinnen und Schülern besucht werden.
Das Tagesprogramm sah neben der Hospitation und Teilnahme am Unterricht eine gemeinsame Besprechung der Kollegien aus beiden Ländern vor. Erleichtert wurde die Reflexion sowie die Auseinandersetzung mit Unterschieden und Gemeinsamkeiten der pädagogischen Ausrichtung des jeweiligen Systems durch die ausgezeichneten Deutschkenntnisse der holländischen Kollegen.
Drei wesentliche Unterschiede zwischen niederländischen Schulen und der Schulorganisation in Rheinland-Pfalz bestimmen den Schulalltag der Kinder. In unserem Nachbarland werden alle Kinder ab Erreichen des 4. Lebensjahres eingeschult (im laufenden Schuljahr), besuchen also keinen Kindergarten, sondern eine Art Vorschule in der Grundschule.
Zweiter wichtiger Unterschied ist die Anzahl der besuchten Schuljahre in der Grundschule, die auf niederländisch basisschool heißt. Dort wechseln die Schüler erst zur 7. Klasse in die weiterführenden Schulen. Ein Test entscheidet über Zulassung zur jeweiligen Schulform. Dritter Punkt ist die Budgetierung der Schulen. Die Schulleitungen, die in den Niederlanden vom Unterricht freigestellt sind, bestimmen selbst über die Ausgaben.
Besonders beeindruckt waren die Lehrerinnen und Lehrer von der Schulausstattung in den Niederlanden. In allen Klassenräumen waren neben ganz unterschiedlich zusammenstellbaren Möbeln so genannte Smartboards, elektronische „Tafeln", auf denen geschrieben, aber auch z.B. eine Seite aus dem Internet gezeigt werden kann. Niederländische Schüler demonstrierten anhand einer sehr lebendigen und abwechslungsreichen Präsentation ihr Können im Umgang mit Neuen Medien. Zum Abschluss vereinbarten beide Schulen den Austausch von Schülern und Lehrern im kommenden Schuljahr.

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